Körperfettanteil berechnen

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Körperfettanteil

Gleich aus mehreren Gründen sind Diskussionen über das Körperfett heutzutage aktueller denn je. Auf der einen Seite nimmt die Beliebtheit von Fitnessstudios, Fitnesskursen und gesunder Ernährung zu. Auf der anderen Seite fördert der moderne Lebensalltag jedoch auch das vermehrte Auftreten von Fettleibigkeit und Übergewicht.

Wie viel Körperfett ist gesund?

Körperfett wird heutzutage gerne verteufelt. Das ist kein Wunder, trägt der heutige Lebensstil mit der fettreichen Kost zu der Entstehung ernsthafter Erkrankungen bei. Dabei ist das Körperfett eigentlich nur ein Energiedepot, das bei Bedarf angezapft werden kann. Es ist also nicht für sich genommen schlecht. Die Menge macht den Unterschied.

Ein zu hoher Körperfettanteil beginnt bei Männern bei 25 Prozent der Körpermasse. Frauen haben von Natur aus einen höheren Körperfettanteil. Deswegen liegt der bedenkliche Fettanteil bei Frauen bei über 30 Prozent. Gleichzeitig sollten jedoch auch gewisse Mindestmaße nicht unterschritten werden. Bei Männern fängt ein Fettdefizit bei 8 Prozent Körperfettanteil an, bei Frauen sogar schon bei 20 Prozent. Der Bereich zwischen 8 und 25 Prozent gilt bei Männern als Normalbereich. Bei Frauen beträgt die Spanne zwischen 21 und 30 Prozent Körperfettanteil.

Körperfettverteilung bei Mann und Frau

Männer und Frauen haben unterschiedliche Veranlagung in Sachen Körperfettverteilung. Grundsätzlich ist der Körperfettanteil von Frauen von Natur aus höher als bei Männern. Doch nicht nur prozentual gibt es Unterschiede zwischen Mann und Frau, auch die Verteilung unterscheidet sich von Mann und Frau.

Während Männer vor allem am Bauch und um die inneren Organe Fett ansetzen, sind bei Frauen oftmals die Hüften und Oberschenkel betroffen. Männer sammeln Fette vorrangig am Bauch, den Hüften und am untere Rücken an. Fettdepots um die inneren Organe stellen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar und wird als viszerales Fett bezeichnet. Frauen hingegen neigen zur Ausbildung subkutaner Fettdepots, die sich unter der Haut befinden. Fettgewebe unter der Haut ist nach dem heutigen Wissensstand weniger gefährlich als viszerales Fett.

In der Medizin wird zwischen einer androiden und einer gynoiden Fettverteilung unterschieden. Währen bei der gynoiden Fettverteilung das Körperfett gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt ist, konzentriert sich das Körperfett bei der androiden Verteilung auf den Bauchbereich – diese Körperfettverteilung wird auch als abdominale Fettverteilung bezeichnet.

Wie kann der Körperfettanteil gemessen werden?

Im Laufe der Zeit haben sich einige Messmethoden für den Körperfettanteil etabliert. Eine der beliebtesten und preiswertesten Methoden bietet eine Körperfettwaage. Oftmals in eine herkömmliche digitale Waage integriert, erhebt die Waage nicht nur das Gesamtgewicht, sondern ermittelt auch den Anteil von Körperfett und Magermasse (z.B. Muskeln). Die Methode fußt auf dem Bioimpedanzverfahren.

Bei der bioelektrischen Impedanzmessung wird schwacher Strom durch den Körper geleitet. Fette leiten den Strom dabei schlechter als Muskeln. Durch Ermittlung der Widerstände gelangt man mit der bioelektrischen Impedanz zu einen kalkulatorischen Körperfettanteil. Bei Waagen kommt es leider oftmals zu fehlerhaften Ergebnissen, weil die Messung von den Füßen aufwärts vorgenommen wird und der Strom den oberen Körperabschnitt selten erreicht. Genauere Ergebnisse liefern Körperanalysen mit Elektroden an den Händen und Füßen.

US Navy Formel. Die US Navy hat für die Berechnung des Körperfettanteils eine vereinfachte Formel entwickelt. Hierbei werden neben dem Bauchumfang auch der Nackenumfang und die Körpergröße gemessen. Bei Frauen spielt auch der Hüftumfang eine Rolle. Mit dieser Formel kann jeder schnell und ohne teuren Hilfsmittel den Körperfettanteil berechnen.
Für die Berchnung werden folgende Werte herangezogen: das Geschlecht, die Körpergröße, den Bauchumfang, den Halsumfang und den Hüftumfang bei Frauen.
KFA Formel für Frauen:
KFA Frauen = 163.205log10(Bauchumfang + Hüftumfang - Halsumfang) - 97.684log10Körpergröße - 104.912
KFA Formel für Männer:
KFA Männer = 86.010log10(Bauchumfang - Halsumfang) - 70.041log10Körpergröße + 30.30

Eine weitere Methode zur Ermittlung des Körperfettanteils ist die Caliperzange. Diese misst die Dicke der Hautfalten. Dabei wird in der Regel eine etwa 6 Zentimeter lange Hautfalte ausgewählt und mit der Zange vermessen. Je dicker das Unterhautfettgewebe, desto schneller rastet die Zange bei einem Wert ein. Die Caliperzange hat den Nachteil, dass sie nur das subkutane Fett, nicht aber das viszerale Fett ermittelt.

Die genaueste Ermittlungsmethode ist der DEXA Scan (dual energy X-ray absorptiometry). Mittels Doppelröntgen-Absorptiometrie wird die Körperzusammensetzung gemessen. Dabei werden zwischen drei verschiedene Gewebearten unterschieden: Fett, Muskeln und Knochen. Mittels Röntgenstrahlung zeigt der Scan, wo sich Fettdepots befinden und wie viel Masse des Körpers aus Fett besteht. Der DEXA Scan ist jedoch auch mit Abstand die teuerste Berechnungsmethode für den Körperfettanteil.
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